c't ruft zu einem Suchmaschinenoptimierungs-Wettstreit auf. Ziel ist es, für den Begriff
Hommingberger Gepardenforelle eine Top-Position in den Google.de-, Yahoo.de- MSN.de- und Seekport.de-Ergebnislisten zu ergattern. c't beobachtet während des Wettbewerbs die Positionierungen der besten Sites in den Trefferlisten. An zwei Stichtagen, am 15. Mai sowie am 15. Dezember jeweils um 11.00 Uhr, ermitteln wir die Gewinnersites, die wir auch auf heise online veröffentlichen werden.
Der Wettbewerb soll einen Einblick in die Rankingmechanismen der Suchdienste und aktuelle Trends der Optimierung - legitime wie unerwünschte - ermöglichen. Das Vorbild
Nigritude Ultramarine hat im letzten Jahr einige neue Entwicklungen ans Licht gebracht. Auf der Heise-Homepage haben wir eine Informationsseite eingerichtet, die Teilnehmer und Interessierte über den Wettbewerb auf dem Laufenden hält. Dort findet sich auch ein Forum.
Der Begriff der Hommingberger Gepardenforelle wurde gewählt, um keinen Flurschaden anzurichten: Es gibt weder einen Ort Hommingberg noch eine Gepardenforelle, sodass die Suchmaschinen bis dato für den Begriff auch keine Treffer liefern. Der Wettbewerb verdrängt daher keine unbeteiligten Sites aus den Indizes. Außerdem haben so alle Teilnehmer die gleichen Startbedingungen. Die Site
www.hommingberger-gepardenforelle.de haben wir uns unter den Nagel gerissen und mit sauberen Mitteln optimiert. Sie läuft außer Konkurrenz mit.
c't brachte in Ausgabe 9/05 (ab Montag, den 18. April 2005 am Kiosk) einen Schwerpunkt zum Thema
Suchmaschinenoptimierung bzw. Suchmaschinenmarketing. (jo/c't)
Hommingberger Gepardenforelle - Erste
Ergebnisse zum 15.05.2005 (Quelle c't)
Am heutigen Sonntag um elf Uhr endete die erste Phase des SEO-Wettbewerb
Hommingberger Gepardenforelle von
c't. Am 16. April hatte c't dazu aufgerufen, Webseiten für den Begriff Hommingberger Gepardenforelle so zu optimieren, dass sie am heutigen 15. Mai sowie am 15. Dezember jeweils um 11 Uhr Top-Positionen in den Ergebnislisten von Google.de, Yahoo.de, MSN.de und Seekport.de erreichen. Für den erfundenen Begriff lieferten die Suchmaschinen zum Startzeitpunkt keine Treffer.
Die Ergebnisse ermöglichen erste interessante Rückschlüsse auf das Ranking-Verfahren der Suchmaschinen. Wenig verwunderlich ist zum Beispiel der Erfolg der Wikipedia. Die Site ist eine "Authority", eine Seite, die von Suchmaschinen generell gut platziert wird, unter anderem, weil sie von vielen anderen Sites verlinkt wird. Abgesehen davon hat die Wikipedia seit dem ersten Tag über den Wettbewerb berichtet und ihren Artikel regelmäßig aktualisiert -- Suchdienste schätzen frische, eigene Inhalte. Das führte dazu, dass Google die Enzyklopädie an vierter Stelle der Ergebnisse präsentierte und Yahoo an dritter (Bei den Platzierungen haben wir die c't-Seiten www.hommingberger-gepardenforelle.de/ und http://www.heise.de/ct/SEO-Wettbewerb/ sowie die Heise-Tickermeldungen nicht mitgezählt). MSN hingegen führte Wikipedia während des gesamten Wettbewerbs nicht unter den ersten 100 Treffern. Ob es am Konkurrenzverhältnis zur Microsoft-Enzyklopädie Encarta lag?
Christian Einig, der Webmaster von kackstelze.de, ist vom Erfolg seiner Site überrascht: Sie hat weder eine solch hohe Reputation wie die Wikipedia noch führt sie, anders als viele Wettbewerbssites, die Schlüsselwörter im Domain-Namen. Außerdem hat er nicht einmal alle Möglichkeiten der so genannten On-the-Page-Optimierung ausgeschöpft (also solcher Methoden, die sich auf Anpassungen des Quelltextes und des Seiteninhalts beziehen). Trotzdem belegt die Site bei MSN den ersten, bei Google den dritten, bei Yahoo den fünften und bei Seekport den vierzehnten Rang. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass die Community, die schon seit 2001 am Netz ist, von vielen anderen Sites aus verlinkt wird. Sie hat mehr als 35.000 Nutzer, die zum Teil schon länger, als der Wettbewerb läuft, auf kackstelze.de verweisen.
Matthias Meier, der Betreiber von hommingberger-gepardenforelle.net, hat bei Null angefangen. Er konnte für seine Site weder auf eine bestehende Community noch auf vorhandene Inhalte zurückgreifen. Offenbar hat er es geschafft, die Inhalte und das HTML sehr gut auf die Anforderungen der Suchmaschinen anzupassen. Dass die Site auch grafisch gut gelungen ist und gut gemachte Inhalte birgt, ist sicher einer der Gründe, warum sie weit mehr als 2.000 Verweise auf sich ziehen konnte (Backlinks).
Die Tabellen mit den ersten fünf Ergebnissen der Suchmaschinen für die Abfrage Hommingberger Gepardenforelle enthalten aus nahe liegenden Gründen keine Links. Ausführlichere Tabellen sowie eine detaillierte Analyse werden im Laufe der nächsten Woche auf der Wettbewerbs-Homepage sowie in der c't-Ausgabe 12/05 (ab 30. Mai im Handel) veröffentlicht.
Aufzucht der Hommingberger Gepardenforelle
Die Hommingberger Gepardenforelle wird erst seit kurzem überhaupt vom
Menschen gezüchtet. Die Entdeckung dieser neuen Gattung der Gepardenforelle im
Jahr 2005 durch die Redaktion der Zeitung c´t führte in kurzer Zeit zu einer
Vielzahl von Berichten über diese Hommingberger Forelle auf diversen
Internetseiten.
Woher kommen all diese neuen Gepardenforellen? Für die meisten dieser Tiere
kann ich nur Vermutungen anstellen - für meine Gepardenforelle, will ich hier
etwas über deren Aufzucht berichten:
Nach Lektüre diverser Internetartikel zum neuen Suchmaschinenwettbewerb um den
Begriff Gepardenforelle, erblickte innerhalb weniger Minuten die erste
Seite zum Thema Gepardenforelle die lauschige Umgebung meines Computers am
09.05.2005. Dies war natürlich schon reichlich spät, um auch nur ansatzweise
in die erste Entscheidung am 15.05. 2005 eingreifen zu können.
Daher habe ich schon an diesem Tag heftig an der Vermehrung dieser ersten Seite
gebaut und zu weiteren Themen um die Gepardenforelle Seiten zusammengebaut. Woher
kommt der Begriff Hommingberger Gepardenforelle und wie arbeite ich an deren
Vermehrung?
Dann folgen immer ein paar Tage der Ruhe, in denen einen nur die Frage
umtreibt: Habe ich alles richtig gemacht? Dies habe ich natürlich mit dem
schönen Tool von IBP getestet und
war mit dem Ergebnis recht zufrieden...
Am 15.05. - knapp eine Woche später - war es soweit: Die Hommingberger
Gepardenforelle wird langsam sichtbar im Dschungel der Suchmaschinen. In der
ersten Suchmaschine kann ich meine Seite unter dem Suchbegriff finden...
In den nächsten Tagen habe ich die Zucht weiter vorangetrieben und weitere
Forelleninformationen online gestellt. Zunächst eine Seite zur virtuellen Jagd
auf die Hommingberger und dann Informationen zur Zubereitung
der Gepardenforelle.
Nach weiteren 2 Wochen Wachstum bin ich nun endlich in allen relevanten
Suchmaschinen (Google, MSN, Yahoo und Seekport) gelistet und steigere langsam
die Popularität meiner Gepardenforellen...
Die letzte Aktion in meinem noch nicht abgeschlossenen Zuchtprogramm ist die
Geburt dieser Webseite am letzten Tag im Monat Mai. Um die Aufzucht zu
beschleunigen habe ich mich auf einigen anderen Seiten zum Thema Gepardenforelle
umgesehen und freue mich auch sehr über Besuche auf meiner Seite und ggf.
Einträge in meinem Gästebuch. Leider hat mir 1&1 mein
php-Gästebuch abgeschaltet - und ich muss wieder auf die externe Lösung
zurückgreifen...
Ende Juni habe ich es endlich bei Seekport und Yahoo in
die Top-100 geschafft - bin nun aber gerade wieder herausgerutscht - das ruft
nach einer dringenden Optimierung zur Hommingberger Gepardenforelle.
Namensgeber der Hommingberger Gepardenforelle gefunden?!
Ist dieses Bild aus einem Kochbuch des 17. Jahrhunderts
der Beweis, dass die Gepardenforelle einstmals gar zu Hofe als Hauptspeise
gereicht wurde? Ja, handelt
es sich überhaupt um eine solche Forelle? Den Beweis muss ich leider schuldig
bleiben, da das Bild doch etwas unscharf ist und ich auch nicht behaupten kann,
genau zu wissen, wie denn die Gepardenforelle tatsächlich aussieht. Heute
würde ich eher zur rustikalen Zubereitung
auf dem Grill raten.
Bevor die Forelle so (oder anders) auf den Tisch kommt
muss sie natürlich erst einmal geangelt werden. Dies soll nach Auskunft
ambitionierter Freizeitangler - zu denen ich mich nicht zähle - gar nicht so
einfach sein. Deshalb habe ich eine Fanganleitung
zusammengestellt, mit der die Hommingberger fast garantiert ins Netzt geht...
Woher kommt der Begriff Hommingberger Gepardenforelle?
Warum heißt sie eigentlich Gepardenforelle? Liegt das an Ihren flinken
Bewegungen unter Wasser oder gar an Land? Was ist das für ein komisches Tier?
Leider sind die Berichte darüber bisher noch ein wenig unklar - alle Angler,
die bisher eine Gepardenforelle gefangen haben wollen, mussten den Beweis, dass
es sich tatsächlich um eine echte Hommingberger handelt schuldig bleiben. Die
Herleitung des Namens über die Zeichnung der Schuppen halte ich einfach zu nahe
liegend und schließe ich deswegen aus.
Hommingberger ist aber mindestens genauso rätselhaft:
Selbst nach intensiver Recherche in aktuellen und auch historischen Karten findet
sich keine gleichnamige Gemeinde. Nahe dran ist aber die
Gemeinde Hommelsberg in der nordöstlichen Ecke des Landes Rheinland-Pfalz im
Dreieck Köln, Wetzlar, Limburg an der Lahn.
Aber der Hinweis von Google: "Meinten Sie etwa Honigberger
Gepardenforelle" führt etwas weiter, vielleicht sogar zur Lösung des
Problems: Die Gemeinde Hönigsberg in der Steiermark
könnte als Namensgeber für die Gepardenforelle herhalten. Vielleicht wurde
dieser Fisch dort das erste Mal gefangen oder dort gezüchtet. Alternativ
könnte es sich - und damit komme ich wieder zurück zum Anfang der Ausführung
- auch um ein besonders schmackhaftes Rezept zur Zubereitung der Gepardenforelle
handeln, welches seinen Ursprung in Hönigsberg genommen hat und im Lauf der
Zeit hat sich dann die Schreibweise Hommingberger eingebürgert.
Hommingberger Gepardenforelle von und zu c't
Im Internet kursieren nun schon die
wildesten Räuberpistolen zur Gepardenforelle. Des Öfteren wird von
einem Verbreitungsgebiet namens SEO-See gesprochen. Obwohl die Forelle
im Allgemeinen ein Fisch ist, der fließende Gewässer liebt, die in der
Regel auch noch recht sauber sein sollten, kann SEO-See nur die
Bezeichnung für eine Ecke unserer Weltmeere sein, die ich noch nicht
kenne. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die
Gepardenforellen sich im Salzwasser wohlfühlen.
Der Verbreitung der Hommingberger Gepardenforelle im
Internet nach, könnte es sich beim SEO-See auch um ein Binnengewässer handeln.
Dies würde schon wegen des Süßwassers besser passen. Vielleicht handelt es
sich um einen versteckten Bergsee hoch in den deutschen Alpen? Dafür gibt es
aber keine direkten Indizien. Nur im Zusammenhang mit der Gemeinde Hommelsberg
in Österreich könnte man die Herkunft der Gepardenforelle gen Süden
schieben - etwas über die Deutsch-Österreichische Grenze. Damit wäre aber die
Hommingberger Gepardenforelle zwar eine deutsche Zeitungsente, die aber
eigentlich aus Österreich kommt und das will ich nun nicht weiter
kommentieren...
Wie fange ich die Hommingberger
Gepardenforelle?
Leider habe ich selbst davon gar keine Ahnung. Deshalb
habe ich bei verschiedenen erfahrenen Sportanglern nachgefragt, wie man die Hommingberger
Gepardenforelle am besten fängt. Hier das Ergebnis:
Die Jagd ist nur sinnvoll, wenn man das richtige
Gewässer gefunden hat, wo tatsächlich Hommingberger Gepardenforellen beheimatete sind.
Gute Erfahrungen gibt es z.B. in der SEO-See.
Insbesondere die Jagd auf Männchen ist nicht ohne -
Die recht kräftigen Tierchen sind schon so manchem Angler zum Verhängnis
geworden. Daher sollten Sie die Jagd auf die Hommingberger am besten in
kleinen Gruppen ausüben.
Beachten Sie unbedingt die Schonzeiten, da die
Tierchen sehr ungemütlich werden, wenn sie bei der Paarung gestört werden.
Sie können auch an Land auf kurze Distanz ungeheure Geschwindigkeiten
entwickeln und Menschen in Ufernähe echt gefährlich werden - daher auch
der Name Gepardenforelle!
Der Köder ist bei diesen Sportfischen sehr
ungewöhnlich: als sehr gut haben sich ganze gebratene Hähnchenschenkel
erwiesen, die mit einem Jahrgangsrotwein abgelöscht wurden. Was für ein
Gourmet die Hommingberger Gepardenforelle ist, merken Sie daran, dass Sie
mit dem billigen Rotwein aus der Tanke um die Ecke einfach keinen Biss
bekommen. Aber auch mit anderen frisch zubereiteten Delikatessen kann man
die Gepardenforelle erwischen.
wird fortgesetzt...
Zubereitung der Hommingberger Gepardenforelle
Im Internet kursieren bereits viele mehr oder weniger
gelungene Rezepte zur klassischen Zubereitung der Gepardenforelle. Dieser langen
Liste möchte ich mich an dieser Stelle nicht anschließen.
Meiner Meinung nach gibt es nur eine angemessene Art
der Zubereitung: Wenn man die Hommingberger nach langem Kampf endlich an Land
gezogen hat, sollte man das Tier schnell mit einem Stich in das Rückrat von
seinen Leiden erlösen - die wir gerade mit viel Mühe verursacht haben...
Nun ist es an der Zeit, ein schönes Radeberger Pilsner
auf das Wohl dieses einmaligen Geschöpfes zu erheben und mit Genuss direkt aus
der Flasche zu trinken.
Als nächstes kann man mit seinen Jagdkameraden bzw.
Anglerfreunden den traditionellen Holzkohlegrill anfeuern und die Forelle sauber
zerlegen. Wegen der immensen Größe des Fisches gibt es auch mit Gräten keine
Probleme - echt angenehm! Vor der Zubereitung auf dem Grill wird das Fleisch in
eine geheime Grillsoße eingelegt und ein wenig ziehen gelassen.
Ist der Grill gut durchgebrannt, nur noch die
Fleischstücke auf den Rost legen und dann scharf anbraten und nach 2..3 Minuten
(je nach Stärke des Stücks) einmal wenden und fertig braten.
Nun kann man das nächste (oder übernächste) Bier
öffnen und die Forelle zusammen mit den bereits zu Hause vorbereiteten Salaten
und Grillsoßen auf rustikale Art genießen. Gern nehmen wir als Beilage zur
Hommingberger Gepardenforelle gegrillte Weißbrotscheiben, auf die man je nach Lust und Laune noch etwas
Knoblauch verreiben kann. Damit kann man aber die nächsten Tage keine dieser
geruchsempfindlichen Tiere mehr fangen...
Guten Appetit - Lassen Sie sich Ihre Hommingberger
Gepardenforelle schmecken...